Energie & Landwirtschaft

Alle suchen nach einer Lösung für Biogasanlagen und wir haben die Lösung! Vielleicht können wir mit ihnen einen Meilenstein setzten, die Landwirte werden es uns danken denn sie sind unsere Versorger.

Wie Henry Ford schon sagte: „Nicht nach Fehlern suchen, sondern nach Lösungen.“

Wir brauchen nur noch die Hälfte an Input für die BGAs. Benötigen hierzu keine Lebensmittel / Mais, Getreide und Zuckerrüben mehr, sondern nur Reststoffe für die gleiche Energieerzeugung.

Denn der Maispreis wird an der Börse festgelegt und die Menschen in den ärmeren Ländern können sich Grundnahrung nicht mehr erlauben, darum auch mitunter die große Flucht. Bitte sehen Sie sich den Bericht an, http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/swr/13102014-story-im-ersten-der-mais-wahn-100.html

Wir verarbeiten an Mais für ca. 4000 NAWARO Biogasanlagen in Deutschland ca. 60 Mio. Tonnen Mais zur Energieerzeugung – was für ein Blödsinn!!!


Hinweis vom NABU:

Bioökonomie wird definiert als Summe aller industriellen und wirtschaftlichen Sektoren, die biologische Ressourcen wie Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen nutzen. Dies stellt einen Paradigmenwechsel von einer erdöl- zur einer pflanzenbasierten Wirtschaft dar. Ähnlich wie in der Energiewende sind auch hier noch viele technische Probleme ungelöst. Deshalb wurde ein großes Forschungsförderprogramm aufgelegt mit dem Namen „Bioökonomie 2030“. Das Fördervolumen beträgt 2,4 Milliarden Euro über sechs Jahre. Die Bundesregierung setzt auf einen „ Strukturwandel von einer erdöl- hin zu einer bio-basierten Industrie, der mit großen Chancen für Wachstum und Beschäftigung verbunden ist. Zugleich soll auf diesem Wege international Verantwortung für die Welternährung, die Rohstoff- und Energieversorgung aus Biomasse sowie für den Klima- und Umweltschutz übernommen werden.“  

Eine Technologieinitiative kommt nicht ohne Forschungs- und Innovationsleistungen aus, die darauf ausgerichtet sind, den absoluten Verbrauch an nachwachsenden Rohstoffen in Europa und für die europäische Exportwirtschaft zu reduzieren. Dieses Ziel verfolgt Europa mit der Europa-2020-Strategie und dem Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa. Eine reine Umstellung auf eine biobasierte Wirtschaft läuft dem komplett entgegen.

Quelle dieser Info:  https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/ressourcenschonung/biooekonomie/


Meine Hinweise zum Thema !!

Ich bin selbst seit vielen Jahren im Bereich „Grüne Energie“ aktiv. Ich habe mir Gedanken gemacht, um eine Lösung zu schaffen für die NAWARO-BGAs. Gerade im Nordwesten gibt es eine Menge an NAWARO Anlagen. Allein in Deutschland gibt es über 4000 Anlagen, dafür werden über 2.000.000 Hektar Flächen zum Anbau von Energiepflanzen benötigt. Wir könnten dies um mehr als die Hälfte reduzieren. Mittlerweile wird der Futtermais aus Südamerika importiert, leider ist der zum größtenteils Genmanipuliert, was für ein Wahnsinn.

Wir haben die Möglichkeit den Betreibern zu helfen, denn viele Anlagen sind auf Grund des teuren Inputs / Mais und des sehr hohen Pachtpreisen nicht mehr in der Lage ihre BGA mit positiven Gewinn zu fahren. Da unsere Landwirte unsere Versorger sind und sehr zu kämpfen haben, sollten wir Ihnen helfen. Wenn das so weitergeht werden in den nächsten 5 Jahren 50 % der Landwirte ihren Betrieb schließen müssen! Es kann nicht sein, dass 1 Liter Mineralwasser so viel kostet wie ein Bauer für 1 Liter Milch bekommt. Das Fleisch wird immer mehr zum Wegwerfprodukt, weil es immer billiger wird. Denn die Discounter unterbieten sich immer wieder und uns Menschen wird eingeredet, dass „Geiz Geil“ ist.

Zudem macht sich kaum einer so richtig Gedanken zu diesem Thema: Energiewende / Nachhaltigkeit / Dezentrale Energieversorgung / Umweltschutz / Tierartenschutz, z.B. Bienensterben, Nahrung der Tiere, Monokultur, Nitratbelastung im Grundwasser usw.


Wenn man sich vorstellt, alleine um eine Biogasanlage mit 500 kW/h (3 Türme) zu füttern werden pro Jahr ca. 8.000 Tonnen Mais gebraucht.

Zum Beispiel müssen dazu 800 Transporte a‘ 10 Tonnen mit Traktoren gefahren werden, im Durchschnitt 5 km hin und 5 km zurück = 10 Km x 800 Transporte = 8.000 km bei 4000 NAWARO BGA = 320 Mio. km und 16.000.000 Liter Diesel die gebraucht werden, plus die Vorarbeit auf ca. 200 Hektar Fläche die eine Biogasanlage braucht.

Auf der anderen Seite, werden allein hier im Norden / Westen 1,5 Mio. Tonnen Hühnermist produziert die per LKW in Richtung Ost-Deutschland / Europa gebracht werden, das sind 62.500 Transporte a‘ 24 Tonnen x 1000 km (500 hin 500 zurück) sind 62,5 Mio. km x 20 Liter Diesel pro 100 km = 1,2 Milliarden Liter Diesel die unnötig verfahren werden.

Und der CO²-Ausstoß ist hier noch nicht berücksichtigt!

Wir könnten mit dem Hühnerkot der jeden Tag anfällt ca. 400 BGAs, a‘ 500 kW/h, mit 4000 Tonnen p.a. “füttern” und hätten zusätzlich noch hinterher hochwertigen NPK-Dünger (Stickstoff, Phosphat, Kalium) und keinen Gärrest mehr. Denn dadurch ist jetzt das nächste Problem: der NITRAT-Überschuss! Wenn da keine Lösung geschaffen wird, kommen auf unsere Regierung erhebliche Strafzahlungen zu, nachzulesen bei www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-11/nitrat-grundwasser-deutschland-klage-eu

Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass eine wirksamere technische Lösung für das so genannte „Repowering“ bestehender NAWAROS-Anlagen als die von mir erläuterte Technik am Markt derzeit nicht verfügbar ist. Niemand bietet Lösungen für die grundsätzliche Abkehr von den konventionellen Energiepflanzen und / oder anerkannten Futtermitteln zur Bio-Energiegewinnung an.

Denn ohne Biogas als Grundlastkraftwerk geht keine Energiewende!! Wir müssen nur anfangen und nicht immer nur reden!!

Es kann auch nicht sein das in den anderen Ländern weiterhin Atom- und Kohlekraftwerke gebaut werden. Denken Sie nur an das ATK Aachen, dort werden jetzt schon Jodtabletten verteilt.

Jede Gemeinde könnte sich selbst mit Energie und Wärme versorgen mit unserer Technik. Denken Sie nur mal an die Kosten für den Trassenausbau: erst 6 Mrd. EUR, jetzt schon 10 Mrd. EUR und die Reise ist noch nicht am Ende. Wie viele Naturgasanlagen könnten wir damit bauen und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen?

Man könnte in stillgelegten Stollen und Bunkern perfekte Biomasse anbauen. Stellen Sie sich mal Algen vor, denen reicht LED-Licht und die vermehren sich innerhalb von 24 Stunden vollständig.

In Deutschland fallen pro Jahr ca. 100 Mio. Tonnen Laub an. Damit könnte man ca. 33.000 EFH mit Strom und Wärme versorgen. Dazu kämen noch Grün-, Baum- und Strauchschnitt.

Wir dürfen eins nie vergessen, wir leben alle auf der gleichen Welt und die Zukunft gehört denen die wir lieben: Unseren Kindern!

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