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Fördermittel-Service KMU

Die Kosten einer Energiesystemberatung KMU

Bei den Kosten einer Energieberatung muss man zwischen Gesamtkosten, dem Eigenanteil und Zuschüssen aus Fördertöpfen unterscheiden. Für den Verbraucher ist der Eigenanteil besonders wichtig, den er aus eigener Tasche finanziert. Wie hoch er ist, hängt vom Energieberater, der zu untersuchenden Immobilie und den durchzuführenden Leistungen ab.

Energiesystemberatung Kosten – Immobilie, Qualifikation & Leistungen

Die Kosten der Energieberatung hängen einerseits vom Energieberater ab. Es gibt teurere und preiswertere Anbieter, wobei die Auswahl des Beraters nicht alleine vom Preis, sondern auch von dessen Qualifikation abhängig sein sollte. Andererseits haben auch die Immobilie und der Umfang der Energieberatung Einfluss auf die Kosten. Bei der Energieberatung für eine große Gewerbeimmobilie liegen die Kosten höher als beim Einfamilienhaus. Bei den Leistungen können folgende Fragen eine Rolle spielen:

  • Werden Thermografieaufnahmen oder ein Blower-Door-Test in die Energieberatung integriert?
  • Ist eine Stromsparberatung Teil der Energieberatung?

Zugleich lautet die Frage: Welche Leistungen einer Energieberatung sind im konkreten Fall wichtig, um eine Immobilie zum Energie-Sparhaus zu machen? Zusatzleistungen wie die Stromsparberatung sind nicht immer unbedingt notwendig.

Fördergelder einer Energiesystemberatung im Überblick

Eine staatliche Förderung senkt die Kosten einer Energieberatung deutlich. Zu den größten Geldgebern zählt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Aber auch die KfW-Bankengruppe vergibt Förderung für eine Energie­beratung bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und stellt Gelder für baubegleitende Tätigkeiten bereit.

Förderung Energiesystemberatung – die Programme der BAFA & KfW

Das passende Programm zur Förderung einer Energieberatung hängt einerseits von der Immobilie ab. Energieberatung wird sowohl für Privatpersonen wie für Unternehmen mit unterschiedlichen Programmen gefördert. Daneben spielt die Maßnahme eine Rolle. Klassischerweise ist die Energie­sparberatung vor einer Sanierung gemeint. Die KfW bietet aber auch eine Förderung für die Arbeit beratender Sachverständiger, die Sanierungsmaßnahmen zum Energie-Sparhaus professionell begleiten.

Die Vor-Ort-Beratung des BAFA unterstützt die Energieberatung von Wohnimmobilien

Das BAFA fördert eine Energieberatung durch die BAFA „Vor-Ort-Beratung“. Über einen Zuschuss fördert das BAFA die Energieberatung von Wohnimmobilien mit mindestens 300 EUR. Der genaue Betrag ist abhängig von der Größe des Wohnhauses. Mit weiteren Zuschüssen bietet das BAFA auch Förderung der Durchführung von einem Blower-Door-Test oder einer Thermografie an. Ein zusätzlicher Bonus ist abrufbar, wenn bei der Energieberatung auch der Stromverbrauch mit begutachtet wird.

Die KfW-Bankengruppe fördert auch die Energieberatung von Gewerbeimmobilien

  • Die KfW Bank fördert eine Energieeffizienzberatung bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Im Gegensatz zum BAFA Programm, welches nur eine Energieberatung in Wohnimmobilien fördert, erhalten KMU hier die Möglichkeit, eine Gewerbeimmobilie analysieren zu lassen. Übernommen wird ein prozentualer Anteil der Beraterkosten.
  • Die KfW Baubegleitung, Programmnummer 431, fördert eine Sanierung begleitende Beraterarbeit. Dazu zählen z.B. Projektierungsarbeiten, die Planung der Wärmebrücken­minimierung oder die Berechnung eines hydraulischen Abgleiches. Gefördert wird durch Übernahme eines prozentualen Anteils der Kosten mit einem Maximalbetrag von 2000 EUR. Die Mittel der KfW Baubegleitung sind mit den Fördergeldern des BAFA für eine vorher stattfindende Energieberatung kumulierbar: beide Förderprogramme lassen sich gleichzeitig nutzen.

Neben KfW und BAFA gibt es eventuell weitere Anbieter einer Förderung auf Landesebene oder Hilfen durch kommunale Geldgeber. Unterstützung bei der Recherche bietet die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

BAFA Energieberatung – Fördermittel & Konditionen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert eine Energieberatung im Rahmen des Programms „Vor-Ort-Beratung“ mit Zuschüssen von 300 bis 360 EUR. Weitere Förderung ist für Einzelmaßnahmen wie einen Blower-Door-Test oder eine Thermografie verfügbar. Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Die BAFA Energieberatung als Fördermöglichkeit ist vorerst bis zum 31. Dezember 2014 erhältlich.

BAFA Energieberatung – Voraussetzungen für die „Vor-Ort-Beratung“

Privatpersonen können die BAFA Vor-Ort-Beratung ebenso in Anspruch nehmen wie Unternehmen inklusive Wohnungs­unternehmen und anderen juristischen Personen. Die För­dermittel stehen ausschließlich für eine Energieberatung in einem Haus zur Verfügung, für welches:

  • bis zum 31. Dezember 1994 ein Bauantrag gestellt bzw. die Bauanzeige erstattet wurde,
  • und bei dem die Gebäudehülle anschließend nicht auf Grund späterer Baugenehmigungen zu mehr als 50 Prozent durch Anbau oder Aufstockung verändert worden ist.

Die Fördermittel der Vor-Ort-Beratung werden für ursprünglich als Wohngebäude geplante und errichtete Immobilien oder für Immobilien, bei denen über fünfzig Prozent der Gebäudefläche heute Wohnzwecken dienen, vergeben. Die Fördermittel des Programms Vor-Ort-Beratung werden nur für eine umfassende Energieberatung gewährt, bei der die gesamte Immobilie einbezogen wird. Sie ist die Voraussetzung dafür, einen Altbau in ein echtes Energie-Sparhaus umzuwandeln.

Wie hoch ist die Förderung aus dem Programm der BAFA?

Grundsätzlich umfasst die BAFA Energieberatung im einem

  • Ein- oder Zweifamilienhaus 300 EUR.
  • Bei einer Energieberatung in einem Wohnhaus mit mindestens drei Wohneinheiten 360 EUR.

Im Beratungsprogramm werden einzelne Maßnahmen zusätzlich gefördert. Man erhält

  • 50 EUR, wenn die Energieberatung auch Stromspartipps einschließt.
  • Thermografische Aufnahmen werden mit 25 EUR pro Thermogramm (Wärmebild) und mit maximal 100 EUR gefördert.
  • Für einen Blower-Door-Test im Rahmen der Vor-Ort-Beratung werden zusätzlich 100 EUR bezahlt.

Die BAFA gewährt nur einen Bonus für einen Blower-Door-Test ODER eine Thermografie. Der gesamte Förderbetrag für die BAFA Vor-Ort-Beratung darf 50% der Bruttokosten einer Energieberatung nicht übersteigen. Die Antragsstellung übernimmt der zuständige Berater, der den Antrag vor Beginn der Maßnahme beim BAFA einreicht.

Neben dem Programm des BAFA existieren noch andere Varianten der Förderung einer Energieberatung wie die Programme der KfW-Bankengruppe oder die KMU-Mittel.

Gibt es eine geförderte KfW Energieberatung?

Das KfW Programm 431 ist ein Sonderprogramm, wenn Wohnimmobilien energetisch saniert werden. Dieses Programm ist keine KfW Energieberatung – das Programm 431 ist ein Förderprogramm für professionelle Baubegleitung. Die KfW Baubegleitung kann nur in Kombination mit den KfW Kredit-Programmen 151 oder 152 für energetisches Sanieren oder mit einem Zuschuss aus dem KfW Programm 430 in Anspruch genommen werden.

KfW Baubegleitung – Zuschüsse für die energetische Gebäudesanierung

Eine KfW Baubegleitung kann daher einerseits als Zusatz zur geförderten Sanierung eines Hauses zum KfW Effizienzhaus (Programme 151 und 430) genutzt werden. Andererseits eignet sie sich auch als Zusatz für Einzelmaßnahmen einer energetischen Sanierung, die unter dem KfW-Programm 152 gefördert werden. Anspruchberechtigt sind laut KfW Eigentümer eines Wohnraums/-gebäudes, die selbst darin wohnen oder vermieten, und „Mieter mit Zustimmung Ihres Vermieters“.

Eine direkte Förderung einer Energieberatung in dem Sinne, dass vorab Einsparpotenziale in einer Immobilie aufgespürt werden, bietet die KfW nicht an. Stattdessen wird mit der Beratung gewährleistet, dass eine Sanierung zum Energie-Sparhaus auch korrekt ausgeführt wird. Die KfW Baubegleitung lässt sich aber problemlos zusammen mit der BAFA Energieberatung nutzen.

Was wird durch die KfW Baubegleitung gefördert?

Die KfW Baubegleitung stützt den Antragsteller finanziell, wenn er die Dienstleistungen qualifizierter Experten bei seinem Sanierungsprojekt in Anspruch nimmt. Diese Experten können ihn beispielsweise

  • bei der Detailplanung eines Projekts wie der Wärmebrückenminimierung oder eines hydraulischen Abgleiches,
  • bei Ausschreibungen und der Auswertung von Angeboten,
  • als Begleiter bei der Bauausführung,
  • und bei der Abnahme und Bewertung der Sanierungsmaßnahmen unterstützen.

KfW Baubegleitung vergibt bis zu zweitausend EUR pro Vorhaben

Bei dieser indirekten Energieberatung übernimmt die KfW fünfzig Prozent der Beratungskosten, allerdings maximal 2.000 EUR pro Vorhaben. Läge der ermittelte Zuschuss unter 150 EUR, zahlt die KfW nicht. Wichtig: Der Antrag auf Förderung der KfW Baubegleitung wird erst nach der erfolgten Sanierung gestellt. Die Antragstellung ist bis zu drei Monate nach Abschluss der Maßnahmen möglich.

Für Gewerbeimmobilien beziehungsweise kleine bis mittelständische Unternehmen bietet die KfW eine gesonderte Energieeffizienzberatung an.

Energiesystemberatung für kleine & mittlere Unternehmen

Das Programm EEB (Energieeffizienzberatung) der KfW richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Freiberufler, die eine Energieberatung bei bestehenden Gewerbeimmobilien wünschen. Bei der KfW Energieeffizienzberatung für KMU handelt es sich um einen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss.

KfW Energieeffizienzberatung für KMU – Konditionen & Fördermittel

Förderberechtigt für diese Energieberatung sind laut KfW alle Freiberufler und privatwirtschaftliche in- und ausländische Unternehmen, welche die EU-Kriterien für KMU erfüllen.

Nicht gefördert werden: Vereine, Verbände oder ähnliche Organisationen mit Sanierungsplänen, die Sanierung von Wohnimmobilien, und eine Energie­beratung bei der Erweiterung oder dem Neubau von Gewerbe-Immobilien.

Maßnahmen der Energieeffizienzberatung

Die KfW unterscheidet bei dieser Energieberatung die Initial- und die Detailberatung. Die Initialberatung für KMU deckt zunächst einmal energetische Schwach­stellen in der Gewerbeimmobilie auf. Darauf baut die Detailberatung auf, bei welcher ein kompletter Maßnahmenplan aufgestellt wird.

Welche Effekte solch eine Energieeffizienzberatung für KMU haben kann, zeigt die KfW durch Beispiele auf ihrer Website.

Grundsätzlich gilt: Wie bei der Sanierung einer Wohnimmobilie zum Energie-Sparhaus bildet die Energieberatung auch bei Gewerbeimmobilien die Grundlage einer effektiven Sanierung. Die KfW fördert solche Maßnahmen in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie durch die Programme 238 und 248.

Wie hoch sind die Fördermittel für eine KfW Energieeffizienzberatung?

Auch hier unterscheidet die KfW zwischen Initial- und Detailberatung. Die Förderung orientiert sich am Tageshonorar eines Energieberaters, wobei die KfW maximale Kosten der Energieberatung von 800EUR pro Tag an Honorar ansetzt.

  • Für die Initialberatung von KMU zahlt die KfW achtzig Prozent des förderfähigen Tageshonorars der Energieeffizienzberatung. Die Förderobergrenze liegt also bei 640 EUR pro Tag. KMU können die Förderung für „bis zu zwei Tagewerke á 8 Stunden“ beantragen.
  • Der Zuschuss zu einer Energieeffizienzberatung als Detailberatung liegt bei sechzig Prozent des Tageshonorars und damit maximal bei 480EUR täglich. Hier können KMU allerdings Gelder für „bis zu zehn Tagewerke á 8 Stunden“ beantragen.

Für Wohnimmobilien bietet die KfW Bankengruppe ein gesondertes Angebot: über die KfW Baubegleitung und die BAFA Energieberatung können auch im Wohnobjekt mit Fördergeldern Energiesparpotentiale erkannt werden.