Info für Nicht-Elektroniker

Das EVU berechnet dem Kunden den Scheinstrom (oder Scheinleistung) und gibt sie als kWh an. So verrechnet er auch den bezogenen und sogar den „zurückgelieferten“ Blindstrom.

Der Kunde trinkt das Bier, darf aber den Schaum mitbezahlen und erhält dafür nur Luft.

Komplizierter wird es nun, wenn man auch die Oberwellen im Stromverbrauch berücksichtigt, denn jede einzelne Oberwelle hat auch einen Wirk- oder Blindstromanteil, der im Haus-Stromzähler gemessen und somit dem Verbraucher in Rechnung gestellt wird.

Wie man sich unschwer vorstellen kann, geben Stoßbelastungen (Transienten) dem Stromzähler auch immer einen kleinen Schubs. Daneben schaden sie dem Endgerät, indem solche Transienten kurzzeitig das Endgerät überlasten, das Gerät „altert“ daher schneller.

Durch die Eliminierung dieser Störungen beim Verbraucher wird der gemessene Scheinstrom auf dessen Wirkanteil verkleinert und macht sich direkt im Geldbeutel bemerkbar.

Der SPARTRAFO ist ein einfach wirkendes, technisch aufwändiges Gerät, das hilft, die Qualitäts-Probleme im Netz zu eliminieren.

Dabei senkt es die Energiekosten, indem es die Störungen eliminiert, die vom Verbraucher selbst erzeugt werden und auch die, die über das Netz übertragen werden.

Wie optimiert der SPARTRAFO die Spannungsqualität?

Blindstromkompensation:

Der größte Anteil des Blindstromes wird durch induktive Verbraucher erzeugt. Dieser Anteil wird durch Hinzu- und Wegschalten von Kondensatoren kompensiert. Dadurch wird die Scheinleistung praktisch auf die Wirkleistung reduziert. Da die Scheinleistung vom lokalen EVU in Rechnung gestellt wird und nach der Korrektur der Wirkleistung ungefähr der Scheinleistung entspricht, ergibt sich eine Einsparung der Energiekosten bis zu 20%. Durch die Elimination des Blindleistungsanteiles wird auch die Lebensdauer der Endgeräte verlängert, indem die Erwärmung vermindert wird.

Positiver Effekt: Längere Lebensdauer der Geräte > weniger Wartungen > weniger Wartungskosten.

Oberwellenfilter:

Durch die eingebauten Oberwellenfilter filtert der SPARTRAFO alle Oberwellen der Spannung heraus. In Drehstromnetzen können sich die Oberwellen im Nullleiter derart aufschaukeln, dass angeschlossene Geräte Schaden nehmen können. Durch die Herausfilterung können bis zu 25% der Energiekosten eingespart werden. Einerseits direkte energiekosten, andererseits eine verlängerte Lebensdauer der Endgeräte.

Stoßbelastungen:

Durch Ableiten und Filtern werden kurzzeitige Spannungsspitzen wirkungsvoll reduziert.

Es ergibt sich eine glatte Form der Versorgungsspannung. Dies bedeutet eine Einsparung von bis zu 10% und auch eine längere Lebensdauer des Endgerätes.

Spannungssteuerung:

Sind die Oberwellen und die Spannungsspitzen herausgefiltert, so sinkt auch der Effektivwert der Versorgungsspannung. Neben der Verlängerung der Lebensdauer des Endgerätes ergibt sich so eine zusätzliche Einsparung von bis zu 15%.

Durch die Harmonisierung der Netzspannung des SPARTRAFO ergeben sich vielfältige Vorteile. Einsparung von Stromkosten, Verhinderung von Störungen, Verminderung von unerwünschten Erwärmungen von Leitungen, Transformatoren und Endgeräten. Beugt Ausfällen und Verschleiß vor und schont die Umwelt.

Ohm’sche Verbraucher:

Heizspiralen, Backofen, Tauchsieder, usw. erzeugen keine Phasenverschiebung.

Induktive Verbraucher:

Spulen, Transformatoren, Elektromotoren, Induktionsherde, usw. erzeugen eine positive Phasenverschiebung, d.h. der Strom eilt der Spannung hinterher.

Kapazitive Verbraucher:

Kondensatoren, Schaltnetzteile, Vorschaltgeräte von Leuchtstofflampen, Dimmer, Netzteile, statische USV-Anlagen, Stromrichterantriebe, Umrichter, Wechselrichter usw. erzeugen eine negative Phasenverschiebung, d.h., der Strom eilt der Spannung voraus.

Spannung:

In Europa ist die Netzspannung in der Norm IEC 60038 festgelegt. Im Niederspannungsnetz beträgt die Spannung 400 V und 230 V. Die konkreten Spannungswerte dürfen um +/- 10% von den Nennwerten abweichen.

Strom-Spannungs-Verschiebungen

Leistungsfaktor oder cos phi genannt:

Verschiebungen zwischen Strom und Spannung erzeugen einen Blindstrom, der direkt zum Antreiben eines Gerätes gebraucht wird. Blindstrom belastet die Übertragungsleitungen. Durch diesen, zwischen dem Verbraucher und dem Erzeuger hin und her pendelnden Strom, müssen die Übertragungsleitungen größer dimensioniert werden. Die Verschiebung (Phasenverschiebung) zwischen Strom und Spannung wird als Leistungsfaktor (cos phi) bezeichnet und hat einen Wert von 0 bis 1.

Berechnung cos phi = Wirkleistung (P) : Scheinleistung (S) = z.B. 96 : 100 = 0,96 (WirkleistungsFaktor)

Oberschwingungen:

Als Oberschwingungen werden Schwingungen der Spannung und des Stromes bezeichnet, die ein ganzzahliges Vielfaches der 50Hz Netzfrequenz sind und diese überlagern. Im Europäischen Dreiphasensystem können sich die Oberschwingungen derart addieren, dass von unzulässig hohen Strömen im Nullleiter bis zu Maschinenausfällen alles auftreten kann.

Spannungsspitzen (Transienten):

Als Transienten werden schnelle, kurzzeitige, energiereiche Störimpulse bezeichnet. Durch die Überspannungen solcher Störimpulse „altern“ angeschlossene Verbraucher schneller – mehr Wartungen, mehr Reparaturen, mehr Kosten.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.