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Klinik-Contracting

Im Fokus medizinischer Einrichtungen stehen kompetente Ärzte, moderne Technik sowie ein Umfeld, in dem sich die Patienten wohl fühlen und einer schnellen Genesung nichts im Wege steht. Eine Grundvoraussetzung hierfür ist die sichere Energieversorgung der Krankenhausgebäude. Diesem Gedanken Rechnung tragend entscheiden sich Kliniken dazu, die Wärmelieferung innerhalb der komplexen Versorgungsstrukturen in Kooperation mit einem Contractor besonders effizient und sicher zu gestalten.

Modernisierung als Grundlage für Einsparungen
Die Wärmeversorgung der Klinikgebäude erfolgte früher – wie bei Krankenhäusern üblich – über eine kohlebefeuerte Dampfkesselanlage, die in einem abseits des eigentlichen Krankenhauses errichteten Heizhaus untergebracht war. Später baute man statt der Dampfkessel Warmwasserkessel ein, die bivalent sowohl mit Erdgas als auch mit Heizöl betrieben werden konnten. Weil diese Kessel nach 25 Betriebsjahren jedoch nicht mehr wirtschaftlich und zur Beheizung der Gesamtbetriebsflächen ungeeignet waren, entschloss man sich schließlich dazu, die Energieversorgung zu modernisieren. Die Errichtung moderner Anlagentechnik bildete dabei die Grundlage für hohe Einsparpotenziale.
Man wählte leistungsstarke, erdgasbetriebene Blockheizkraftwerke (BHKW), die nun nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) Strom und Wärme direkt vor Ort erzeugen. Ergänzt werden sie durch Spitzenlast-Kesselanlagen. Zur Versorgung der einzelnen Klinikgebäude mit entsprechender Heizleistung wird auf bestehende Wärmenetze samt Unterstationen zurückgegriffen.

Sicherheit garantiert
Die maßgeschneiderten Konzepte für den optimalen Wärmehaushalt eines Klinikums zahlen sich schnell aus. Über eine Laufzeitoptimierung der beiden BHKW-Module entsprechend des ermittelten Wärmebedarfs sowie die bestmögliche Verbindung mit den Kesselanlagen konnte ein höherer Jahresnutzungsgrad erzielt werden. Nun laufen die BHKW auf ca 95 % der maximalen Leistung und erzeugen damit jährlich Strom und Wärme, die klinikintern vollständig verbraucht werden. Bereits nach wenigen Monaten kann ein deutlich spürbarer Rückgang des Energieaufwandes erzielt werden: Der Erdgaseinsatz kann um circa 10 % gesenkt, während der Nutzungsgrad des Gesamtsystems von 90 auf 95 Prozent ansteigt. Die Anlagenwirtschaftlichkeit ist somit nachhaltig sichergestellt und die geschützten Versorgungsstrukturen verhindern Beeinträchtigungen im Krankenhausalltag – dies kommt schließlich auch den Patienten zu Gute.