Senken Sie jetzt Ihre Energiekosten dauerhaft - mit unserem neuen Power-2-Heat Elektro-Heizkessel!
Energieaudit nach ISO 50001 und DIN EN 16247-1

Start in die Heizsaison 2019/20

Verehrte Kunden,

der Herbst steht vor der Tür. Höchste Zeit die Heizungsanlage für die kühle Übergangszeit auf Vordermann zu bringen. Beim Start in die Heizsaison gibt es für Hausbesitzer und Mieter einiges zu beachten, um effizient Wärme zu nutzen und überflüssige Heizkosten zu vermeiden. Diese Tipps sparen nicht nur Energie, sondern schonen die Umwelt und Ihren Geldbeutel!

Außerdem: Klimawandel im Internet-Dschungel. Welchen Lebensbereich viele Menschen auf ihrem Weg zu einem nachhaltigeren Leben vergessen.

Start in die Heizsaison

Sonnige Spätsommertage und erste Kälteeinbrüche – der Herbst steht vor der Tür. Wettertechnisch kann die Übergangszeit große Temperaturschwankungen zwischen tagsüber und nachts bereithalten. Doch wie heizt man richtig zu Beginn der Heizperiode und was müssen Hauseigentümer und Mieter beachten, um die Heizung für die kühlen Herbsttage fit zu machen und die richtigen Temperaturen für jeden Raum zu finden?  

Heizkörper entlüften

Zu Beginn jeder Heizsaison, also in der Regel im Herbst, sollte die Heizung erst einmal entlüftet werden. Eine ungleichmäßige Verteilung der Wärme, vor allem im oberen Bereich der Heizung, oder „Gluckergeräusche“ des Wassers sind Anzeichen für Luft in den Leitungen, die abgelassen werden muss – das kann man ganz einfach selbst machen. Dafür mit einem Vierkantschlüssel das Ventil an der Seite des Heizkörpers aufdrehen und solange offenlassen, bis nur noch Wasser nachläuft. Das ablaufende Wasser sollte am besten mit einer Schüssel aufgefangen werden und bei viel Wasserverlust Neues nachgefüllt werden. Ein Druckabfall des Wassers ist am Manometer an der Heizungsanlage erkennbar.

Raumtemperaturen regulieren

Gerade im Herbst, wenn es vor der Tür ungemütlich wird, will man im Haus für Behaglichkeit sorgen. Schnell wird die Heizung dann zentral für das ganze Haus oder die ganze Wohnung nach oben reguliert. In allen Räumen zu heizen, ist allerdings Geldverschwendung und belastet unnötig das Klima. Sinnvoller hingegen ist es, die einzelnen Räume unterschiedlich zu beheizen, da jedes eigesparte Grad Heizungstemperatur die Heizkosten um bis zu 6 Prozent verringern kann. Außerdem werden nicht in allen Räumen die gleichen Temperaturen benötigt: Im Wohnraum empfehlen Experten 20 Grad, im Schlafzimmer und der Küche hingegen reichen niedrigere Temperaturen. Im Badezimmer werden vor allem in den Morgenstunden ungefähr 22 Grad als angenehm empfunden, sodass die Temperatur über den Tag herunter geregelt werden kann. Allerdings sollten die Temperaturunterschiede der einzelnen Räume insgesamt nicht mehr als vier Grad betragen, damit ein zugfreies und behagliches Wohnklima entstehen kann. Ebenfalls sollten die Temperaturen nicht unter 16 Grad betragen, da ansonsten Schimmelbildung oder bei richtig kalten Temperaturen sogar das Einfrieren von Rohren drohen kann.

Sonneneinstrahlung nutzen

Neben der individuellen Beheizung der einzelnen Räume, kann auch die Sonneneinstrahlung im Herbst genutzt werden. Scheint die Sonne draußen, kann es in den entsprechend ausgerichteten Räumen tagsüber hinter den Fensterscheiben sehr warm werden. Bei offenen Türen kann die Wärme auch für angrenzende Zimmer genutzt werden.

Intelligentes Lüften

Um Schimmelbildung und gesundheitsgefährdende Feuchteschäden zu vermeiden, ist regelmäßiges Lüften auch bei kalten Außentemperaturen wichtig. Dabei sollte eine dauerhafte Kippstellung der Fenster vermieden werden. Die Wände kühlen aus und die Heizkosten für das Wiederaufheizen der Räume steigen an. Experten raten dazu, drei bis vier Mal täglich die Fenster komplett für eine kurze Zeit zu öffnen, um für einen Luftaustausch zu sorgen. Gerade in der Übergangszeit fallen die Lüftungszeiten beim Stoßlüften wesentlich länger aus, da die ideale Lüftungszeit in Abhängigkeit von der Außentemperatur variiert: So gilt für den September eine Lüftungszeit von 16-20 Minuten, im Oktober sind es 12-15 Minuten und im November lediglich nur noch bis zu 10 Minuten.

Austausch lohnt sich

Ist die Heizungsanlage älter als 15 Jahre, empfiehlt sich eine Rundum-Modernisierung. Neben einem schlechten Wirkungsgrad sind alte Anlagen meist auch noch völlig überdimensioniert. Zu Beginn einer Heizperiode lohnt es sich also zu überprüfen, ob die Einstellungen der alten Heizung noch zur aktuellen Nutzung passen. Von einer modernen Heiztechnik profitiert nämlich nicht nur die Umwelt: Neben einem höheren Heizkomfort und weniger laufenden Kosten, lässt sich ein geringerer Energie Verbrauch von bis zu 30 Prozent erzielen.